ABLAUF COACHING:

Vorbereitung und Auftragsklärung: Im Erstgespräch werden Ziele, Erwartungen und Rahmenbedingungen geklärt. Die Passung zwischen Coach und KlientIn wird überprüft, und es erfolgt eine erste Einschätzung, ob Coaching das geeignete Format ist.

Vertrag und Zielvereinbarung: Die Zusammenarbeit wird vertraglich geregelt. Zentrale Ziele werden gemeinsam definiert und z.B. nach den SMART-Kriterien (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert) operationalisiert.

Bearbeitungsphase: In mehreren Sitzungen werden die vereinbarten Themen bearbeitet. Hier kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, wie systemische Fragetechniken, Rollenspiele, Visualisierungen, kognitive Umstrukturierung, ressourcenorientierte Ansätze oder biografische Reflexion.

Transfer- und Abschlussphase: Die Ergebnisse werden reflektiert, konkrete Handlungsschritte für die Umsetzung im Alltag entwickelt und der Coaching-Prozess gemeinsam abgeschlossen. Eine Evaluation der Zielerreichung und der Zufriedenheit rundet den Prozess ab.

METHODEN DES COACHINGS UND SUPERVISION:

Visualisierungen:

Systembrett/Skulptur-Arbeit:
Personen, Probleme oder Ziele werden als Figuren auf einem Brett oder durch Personen im Raum aufgestellt, um Dynamiken zu visualisieren.

Organisationsaufstellung:
Darstellung von beruflichen Strukturen, um Rollenkonflikte zu klären.

Arbeit mit inneren Anteilen / Inneres Team:
Verschiedene Aspekte einer Entscheidung oder Persönlichkeit (z.B. „der Ängstliche“, „der Mutige“) werden in einen Dialog gebracht.

  • Genogrammarbeit
  • Reflektierendes Team:  Ein Beratungsteam bespricht einen Fall offen im Beisein der KollegInnen, um neue Ideen anzubieten.

Systemische Fragen:

Eröffnen neue Perspektiven und helfen Ihren Klienten, gewohnte Sichtweisen differenzierter zu betrachten (z.B. Zirkuläre Fragen, Wunderfrage, Skalierungsfragen, hypothetische Fragen, etc.).

Warum systemisch?

In der Supervision und im Coaching betrachte ich Menschen, Teams und Organisationen immer als Teil größerer Zusammenhänge. Jede Handlung, jedes Verhalten und jede Herausforderung entstehen in einem Netzwerk von Beziehungen, Rollen und Erwartungen. Systemisches Arbeiten hilft, diese Verbindungen sichtbar zu machen – und damit neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Statt nach Schuld oder Fehlern zu suchen, richtet sich der Fokus auf Ressourcen, Stärken und Lösungen. Gemeinsam schauen wir darauf, was wirkt – und was verändert werden kann, um das berufliche Handeln klarer, bewusster und erfüllter zu gestalten.

Meine Haltung ist dabei geprägt von Wertschätzung, Neugier und Vertrauen in die Fähigkeiten der Menschen und Teams, mit denen ich arbeite. Ich glaube, dass jede Person und jedes System bereits viele Antworten in sich tragen. Supervision und Coaching bieten den Raum, diese Antworten zu entdecken, zu reflektieren und in die Praxis zu bringen.

So entsteht Entwicklung – nicht durch vorgegebene Lösungen, sondern durch das Wiederentdecken eigener Möglichkeiten und die bewusste Gestaltung von Beziehungen, Strukturen und Zielen.

Refraiming:

Reframing (Umdeutung):
Ein problematisches Verhalten wird in einen positiven Kontext gesetzt, z.B. „Sturheit“ als „Konsequenz“
umgedeutet.

Timeline-Arbeit:
Betrachtung der Situation auf einem Zeitstrahl (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft), um Blockaden zu lösen.

Metaphernarbeit:
Nutzung von Metaphern, um komplexe Situationen zu beschreiben und neue Lösungsbilder zu finden.

WandelWerk
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.